Etiketten – Vorratsschrank Labels selber machen

DIY Labels für Vorratsgläser

DIY Labels für Vorratsgläser

Ich muss euch von den Labels für meine neuen Vorratsgläser erzählen, ich bin einfach nur begeistert wie schön mein Vorratsschrank nun aussieht.

Wer einmal Motten in seinen Lebensmitteln hatte, möchte einfach nur alles dafür tun, damit sich diese Biester nie wieder in der Küche einschleichen und vermehren können. Ich habe erst Mal alle Lebensmittel die nicht in Gläsern oder Plastikdosen aufbewahrt wurden weggeworfen, alles sauber gemacht und dies zum Anlass genommen mir über unsere Vorratshaltung Gedanken zu machen.

Neue Vorratsbehälter

Als Hilfsmittel gegen Mottenbefall sind Vorratsbehälter jeglicher Art wie geschaffen. Wenn man in hübsche Gefäße investiert, ist es auch noch viel schöner in den Vorratsschrank zu sehen. Ich hatte bereits ein paar Gläser von Depot und von aufgebrauchtem Kokosöl. Die restlichen Gläser sind von der IKEA Korken Serie.

Vorratsgläser

Neue Vorratsgläser

Ideen für Labels

So bald ich Zucker und Salz in Behälter gefüllt hatte, stellte ich fest, dass irgendeine Art von Beschriftung notwendig ist um den Inhalt eindeutig identifizieren zu können. Und damit hat meine Suche nach hübschen Label Möglichkeiten auf Pinterest begonnen –> Meine Pinnwand mit Beschriftungs-Ideen.

Mir haben die quadratischen Labels von Elena von The Ethnic Pantry am Besten gefallen. Sie sind modern und klar und bilden damit einen schönen Kontrast  zu den eher rustikalen Bügelgläsern. Da die Vorlagen von Elena aber nur im PDF Format waren und ich die Beschriftung natürlich auf Deutsch haben wollte, habe ich meine eigene Vorlage in Photoshop gebastelt. Bei der Schriftart handelt es sich um die kostenlose Schrift Caviar Dreams.

Label-Vorlage

Label-Vorlage

Etiketten Medium

Als nächstes habe ich mich mit der Frage beschäftigt wie ich die Beschriftung auf den Gläsern anbringen könnte.

Als erstes habe ich eine Methode mit Paketklebeband versucht (hier gibt’s eine Anleitung dazu). Diese Methode kann ich sehr empfehlen um unterschiedliche Etiketten Stile und Größen schnell, preiswert und einfach auszuprobieren. Bei dieser Methode hat mich aber die Klebekraft und die Transparenz nicht ganz überzeugt. Ich habe herkömmliches normal klebendes Paketklebeband verwendet. Es ist aber optimal um eine gute Idee bekommen wie man die Labels anbringen möchte und in welcher Größe man sie ansprechend findet. Für vorübergehende Beschriftungen meiner Gläser werde ich diese Methode weiterhin anwenden.

Für die langfristige Etikettierung habe ich mich für das Medium Wasserschiebefolie entschieden. Diese kann man sehr gut haltbar machen (im Backofen bei 110° „einbrennen“ und mit Klar-Lack besprühen). Sie ist auch hauchdünn und schön transparent. Ich habe meine Folie für Laserdrucker bei amazon bestellt und bin damit recht zufrieden. Achtet darauf dass diese Folie ausschließlich für Laserdrucker geeignet ist! Es eigene Wasserschiebefolien die für Tintenstrahldrucker geeignet sind. Hier muss der Druck aber zwingend mit Klar-Lack versiegelt werden, bevor die Folie weiter verarbeitet werden kann.

Eine Alternative wäre auch eine normale bedruckbare Klebefolie gewesen. Diese sind allerdings weniger leicht haltbar zu machen und auch etwas dicker, aber sicherlich etwas einfacher zu verarbeiten als die Wasserschiebefolie.

Anleitung zur anbringung der Labels

  1. Etiketten mit einem Laserdrucker auf die glänzende Seite der Wasserschiebefolie ausdrucken und kurz antrocknen lassen.

    Meine Labels auf Wasserschiebefolie gedruckt

    Meine Labels auf Wasserschiebefolie gedruckt

  2. Anschließend kam meine Schneidemaschine zum Einsatz, eine Schere tut’s aber im Normalfall auch. Ich habe versucht ca. einen Millimeter Rand zu lassen.

    Endlich kommt meine Schneidemaschine Mal zum Einsatz

    Endlich kommt meine Schneidemaschine Mal zum EinsatzLabels zuschneiden

  3. Ein Schälchen mit lauwarmen Wasser bereitstellen.

    Zugeschnittene Labels und ein lauwarmes Wasserbad

    Zugeschnittene Labels und ein lauwarmes Wasserbad

  4. Wenn du noch nie mit Wasserschiebefolie gearbeitet hast empfehle ich mit dem Verschnitt einige Probe-Labels anzubringen. So lange die Folie noch feucht ist kann sie ganz einfach wieder abgezogen werden!
  5. Jetzt wird’s ernst, bereite das erste Glas vor: feuchte den Bereich auf dem Glas leicht an an dem das Etikett platziert werden soll. Dann halte das Label auf der Folie für 30-60 Sekunden ins Wasser.
    Je größer das Label desto länger muss es ins Wasserbad. Die ganz kleinen Etiketten habe ich noch kürzer ins Wasser gehalten, weil sie sich dann schon komplett vom Trägerpapier gelöst hatten und damit unmöglich anzubringen waren.

    Eine Runde baden

    Eine Runde baden

  6. Wenn sich die Folie ganz leicht auf dem Trägerpapier verschieben lässt, schiebe sie ganz vorsichtig auf das Glas.

    Vorsichtig anbringen

    Vorsichtig anbringen

  7. Dann ein bisschen zurecht schieben, so dass keine Falten oder Bläschen mehr in der Folie sind. Dabei hilft das angefeuchtete Glas. Die Folie wirkt jetzt noch ein wenig „runzlig“ so lange sie feucht ist. Das verschwindet so bald sie trocken ist, lass dich davon nicht beunruhigen. Wenn die Position stimmt, dann kann man das Label vorsichtig trocken tupfen.

    Mit einem Tuch vorsichtig trocknen

    Mit einem Tuch vorsichtig trocknen

  8. Nun musst du die Folie nur noch trocknen lassen. Um die Labels haltbar zu machen kannst du sie bei 110° für 15-20 Min. im Backofen einbrennen und zusätzlich danach noch mit Klar-Lack einsprühen. Die Labels sollten damit Handwäschen und evtl. sogar die Spülmaschine überstehen, aber ganz kratzfest sind sie nicht. Deshalb immer schön vorsichtig abwaschen, damit sie lange ansehnlich bleiben.

    DIY Labels Vorratsgläser

    DIY Labels Vorratsgläser

Hier könnt ihr die meine Vorlage als PDF oder Photoshop Datei herunterladen. Solltet ihr noch andere Labels benötigen schreibt mir in den Kommentaren, ich ergänze diese gerne für euch.

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